Sommerlyrik

Die Nacht liegt noch verschlafen 
unter den Stühlen des Gartens .
Die Gräser saugen schon zarten Morgenregen.
Ich rolle meinen runden Traum über den Rosenweg
am Wein vorbei bis in den Lavendel.
Ich zupfe an neuen Anfängen -
weiße Federn der Sommerillusion.
Ich male mit ihnen an meinem Winter,
der grauen Burg im hellroten Schatten. 

Kerstin Fischer 
   

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