Dein Kuss ist drängendes Gras …

Dein Kuss ist drängendes Gras an meinen Winteramphoren. Ich trauere in Blau. Du wärmst meinen Schnee und brennst Lichtzeichen in mein Eis, mit der milden Glut deiner Worte, den Tauben auf meinen leeren Plätzen. Ich streue feuerrote Hagebutten auf meinen Weg zu dir, pflanze meinen Baum in dein Haus und öffne meinen Garten schneerot.

Motorgeräusche zerreißen die feinen …

Motorgeräusche zerreißen die feinen Muster der Stille. Ein schwarzer Vogel gleitet in Innenräume. Er fliegt auf die Geigen über dem Meer, die von der Zukunft reden, und irgendwann mich meinen, an einem der jüngeren Tage. Ich schließe mich den Chören an, die an den Klippen warten. Schnee fällt in ihre Gesänge und Sonnenlicht, in dem„Motorgeräusche zerreißen die feinen …“ weiterlesen

Die Stadt pflügt mich …

Die Stadt pflügt mich, die Passanten, die Straßenbahn mit ihren Querdenkern, die Sippen, die sich Amors Pfeile aus der Brust reißen. Meine Füße sind aus Ton. Ich bin aus Ton an diesem Morgen, an dem der Sand durch die Uhr rieselt bis zehn nach zwölf zu meiner Ankunft in der Bibliothek zwischen Hyazinthen und weisen„Die Stadt pflügt mich …“ weiterlesen

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe. Dunkler Raum. Du ziehst mich durch deinen Spiegel an Land. Ich gehe mit müden Füßen durch das Café, gehe durch mildes Cappuccinolicht. Die Buchstaben aus den Gesprächen fallen auf die Tische. Inmitten von Zigarettenrauch Sprachtumulte über Donauwellen. Ich halte mit den Kellnern Balance und lege mein Leiden„Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …“ weiterlesen

Es ist still geworden um meinen Teich …

Es ist still geworden um meinen Teich. Ich träume noch in die Frühe. Vogelstimmen hängen an meinen Wimpern. Aber ich bewege die dunkle Last über den Bahnhof durch den Menschenstrom. Mein Weg ist eine Amphibie. An mir haften fremde Gesichter, glühende und erkaltete. Ich kaufe Kaffee und trinke Hoffnung. Dann beuge ich mich der Übermacht„Es ist still geworden um meinen Teich …“ weiterlesen

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Lyrikatelier Fischerhaus

Poesie, Malerei und Zeichnung. Eigene Gedichte, Bilder, Rezensionen - Lyrik only

Art blog - Nadia Baumgart

Fotos- Watercolour- Aquarelle - Nature - Rottal

Jacques Williet - Aquarelliste

Plongez au coeur des paysages de Provence...

Lyrikzeitung & Poetry News

Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 im Netz | News that stays news

sternenseele

Arianas virtuelle Lebensreise durch die Facetten von Sehnsucht, Liebe und Fantasie.

Dichtungsring

Zeitschrift für Literatur

Literatur & so

WörtersindIdeen (eine Seite von Timo Brandt)

komplex

Kulturmagazin

reclamatio et litteratus

Anregungen zum Thema Identität