Ich gehe durch dunkle Tinte …

Ich gehe durch dunkle Tinte.
Meine Fußabdrücke sind blaue Herbstblätter.
Am Saum des Novembernebels 
schreibe ich in die Stille. Jeder Schritt ein Buchstabe.
Vor den gerissenen Netzen der Spinnen taubehangen
meine Vita, Tunnelgesang. Ihre gläserne Zeit 
rinnt durch das Papier, die silberne Haut auf den Teichen.
Darunter weiße Fragen wie Fische, 
die nicht erkannt werden wollen.
Wasserchiffren im Morgenmosaik. 
Ich rate ihren Klang 
und gehe in meinen Winter.        

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