Wilde Tiere. Krišjānis Zeļģis

In fünf Gedichtzyklen finden in diesem Lyrikband Alltagssensationen ihren Raum. Nicht nur um wilde Tier geht es, sondern auch um ein wildes Herz, das in den Versen dieses lettischen Lyrikers schlägt. Die Gedichte sind Windlichter in schonungsloser Zeit. Wir sitzen auf einer Mauer, lassen die Beine baumeln und schauen ihnen zu. Aus dieser sicheren Position„Wilde Tiere. Krišjānis Zeļģis“ weiterlesen

Vor der Überfahrt

Draußen das leere Klappern auf der breiten Straße tönt in das weite, kalte Feld unter den Begierden des Schnees. Ich suche nach Fußspuren verspäteter Engel. Mein Schweigen ist konserviert. Seele unter Milchglas. Ich vertäue meine Angelegenheiten für die Überfahrt. Im kühlen Glanz des Sees Warten auf Licht. Am Horizont nur hungriges Eis. Meine Hände liegen„Vor der Überfahrt“ weiterlesen

Winterbetrachtungen

Auf meiner Seele liegt Frost, seit Monaten schon das Gebirge aus Nichts. Die Ruhe tut mir Gewalt an. Welke Blütenblätter fallen aus den schalen Bewegungen. Vertrocknete Weissagungen im Gerippe meiner Zeit. Die Zukunft, sie ist eine stählerne Kugel und rollt vor mir her. Ich hangel mich durch das filigrane Geäst meiner Träume. Es berührt die„Winterbetrachtungen“ weiterlesen

Schäferstunde

Über den Gleisen blättert Winterlicht. Die Kälte ist zutraulich an diesem Morgen. Schäferstunde mit den Illusionen. Die Zukunft, ein schwächelndes Kind. Ich gehe durch seine Fieberträume und baue ein Kartenhaus aus Sicherheit in trägem Sturm. Weise Geländer, die im Schatten der Herzdame liegen. Ich breche meinen Zweig noch vor der Zeit. Er blüht nach innen.

Corona feeling

Neujahrsmorgen – stille, blaue Bewegung. Ich stehe am zarten Glanz deiner Ufer. Hand in Hand. Küsse im Schweif. Wir gehen oberhalb des Lockdown und entzünden unsere Fragen erneut, Fragen nach Begegnen. Rote Papiere, Silvesterwaisen auf dem Weg, die der Wind bewegt. Verschlossene Cafés. Die hochgestellten Stühle wie Gräten, die aus Fischleibern ragen. Wir sind Wintersinfonie„Corona feeling“ weiterlesen

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