Irrlichter

Meine Federn sind empfindlich.

Manchmal sind sie wie streunende Hunde,

die vor den Menschen hecheln.

Dann werden sie gestreichelt,

zu fest, zu innig, mit klebrigen, süchtigen Fingern.

Ich laufe in meinen Nachtturm

und beobachte den einen schwarzen Fisch,

der mir bleiche Knochen zu denken gibt.

Ich fliehe über die Wendeltreppe durch Fenster mit Buntglas.

Ich renne über Felder, vorbei an sommergekrönten Halmen

und wissenden Grillen. Mein Schritt wird leichter

über den roten Steinen. Ich bin eine Salamander,

der in den Felsspalten nach Irrlichtern sucht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Der Hotlistblog

UNABHÄNGIGE BÜCHER – UNABHÄNGIGE VERLAGE

leseschatz

Erlesenes von Hauke Harder

Pega Mund : driftout

poems notes marks occur blur crave. durch die tage : status und gedicht.

Windstriche

Steglich WordPress.com weblog

muetzenfalterin

die Welt unter meinem Hut

parasitenpresse

Verlag für neue Literatur

Nacht und Tag

Literaturblog

LiteraturReich

Ein Literaturblog

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

%d Bloggern gefällt das: