Irrlichter

Meine Federn sind empfindlich.

Manchmal sind sie wie streunende Hunde,

die vor den Menschen hecheln.

Dann werden sie gestreichelt,

zu fest, zu innig, mit klebrigen, süchtigen Fingern.

Ich laufe in meinen Nachtturm

und beobachte den einen schwarzen Fisch,

der mir bleiche Knochen zu denken gibt.

Ich fliehe über die Wendeltreppe durch Fenster mit Buntglas.

Ich renne über Felder, vorbei an sommergekrönten Halmen

und wissenden Grillen. Mein Schritt wird leichter

über den roten Steinen. Ich bin eine Salamander,

der in den Felsspalten nach Irrlichtern sucht.

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