Lob der Aphrodite. Marina Zwetajewa

Die Janusköpfigkeit der Liebe, ihre zerbrechlichen Feuer, ihre Passion hat die russische Dichterin Marina Zwetajewa in ihren Versen verwoben und zelebriert. Ein poetischer Sturm offenbart sich mit dieser Liebeslyrik, der die Grundüberzeugungen in Bezug auf das Gute zutiefst erschüttert: „Doch in der Brust steckt mir und frisst / Der Schmerz, der älter als die Liebe„Lob der Aphrodite. Marina Zwetajewa“ weiterlesen

Traumgestern

Weiße Nächte wie Schwäne. Schneehell. Die Wände der erwachten Zimmer spiegeln Gesichter. Gläserne Schicht, wütend, ängstlich und am Leben, in dem Moment vor dir. Er ist noch blass, denn wir kommen von frostigen Märkten. Du hälst Seegräser in deinen warmen Händen, damit ich das Fenster für die Muschel öffne. Danach fällt ihre Perle in deinen„Traumgestern“ weiterlesen

betrunkene wälder. Arne Rautenberg

An dem schillernden Gefieder dieser Gedichte bricht sich ein poetisches Licht, dem man sich kaum entziehen kann. Es vibriert, und es züngelt, keine Frage, man hat es mit einem Könner zu tun. Der Eindruck erhärtet sich bereits mit den ersten Versen dieses Bandes: „erdklumpen fallen baumwurzeln stürzen auf wälder steine / prasseln in den still„betrunkene wälder. Arne Rautenberg“ weiterlesen

Zögern

Die Wände zittern noch vor Nacht. Nachtschatten. Dein Schatten. Dein Lichtgewächs, vorsichtig in den Betten. Ich schlage die Decke zurück, wegen der Schwalben. Es ist Sommer unten am Fluss. In meinem Zimmer bleibt es Herbst, in den müden Augen des Winters. Der getrocknete Lavendel auf der Kommode ringt nach Sonne und Erde wie ich. Sanft„Zögern“ weiterlesen

Ehinger Tor Utopien / Abfahrtszeiten. Marco Kerler

Das Ehinger Tor, eine Haltestelle, wird in den Gedichten zur Insel, die uns in Sicherheit wiegt, während das lyrische Ich auf den Bus wartet, der aus der Tristesse rettet, ihrem wachhaltenden, von Schneeresten bedrängten Grau. Ein Grau, das durch die Zeilen schimmert und in die schattigen, minimalistischen Denkmuster sickert, die in ihrer Pointiertheit immer wieder„Ehinger Tor Utopien / Abfahrtszeiten. Marco Kerler“ weiterlesen

Die Nacht seerosenweit …

Die Nacht seerosenweit. An die Empfindsamkeit zwischen mir und der Glasscheibe schlägt Regen, bis in die Berichte der Götter. Ich laufe über die Seile zwischen den erdähnlichen Planeten und warte in der Milchstraße auf die Geburt meiner Wörter. Die Kinos sind gefüllt mit Eiscreme einstweilen. Von den Leinwänden blättern Geschichten an Popcornstrände. Im Parkett der„Die Nacht seerosenweit …“ weiterlesen

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