Plötzlich alles da. Dorothea Grünzweig

In die Gedichte von Dorothea Grünzweig hat die vornehmlich finnische Natur, haben die Tiere, ein pulsierendes Relief gelegt, das Wut birgt, Trauer, Lächeln, Sehnen, Erinnern. Es entstammt den weit geöffneten Augen eines Sees, dessen Ufer blutrot sind und anthrazit. Alles ist durchströmt von einer vitalen Melancholie, die unter die Haut geht: „wie wenn der tod„Plötzlich alles da. Dorothea Grünzweig“ weiterlesen

katzenpornos in der timeline. Gedichte. Sonja Harter

Die Gedichte von Sonja Harter bewegen sich in den Flugbahnen von Schmetterlingen. Alltagsimpressionen erscheinen im Weichzeichner, ohne eigentlich weich zu sein. Diesen Balanceakt schafft diese wunderbare Lyrikerin: „wie schnell altert: das vorhaben. / wie schnell schmilzt: erdbeereis. / wie schnell stirbt: ein vers ?“ Die Schatten sind porös, luftig wie Luftschokolade. Man gerät in einen„katzenpornos in der timeline. Gedichte. Sonja Harter“ weiterlesen

Nachträume

Die Monotonie der Gleise vibriert in den zuckenden Körper der Nacht. In den Fenstern spiegeln sich Gesichter, bleich wie Erinnern. Sie reden von Ankunft und decken die Tische mit ihren müden Augen. Am Boden gefallenes Brot für die Krähen in den matten Koffern. Ich schneide Bilder aus dem Wispern der Reisenden und verberge sie unter„Nachträume“ weiterlesen

die sich vereinende deckung. Yu-Sheng Tsou. Gedichte

Verschwundene Schrift, auf Punkt und Strich reduziert, teilt sich mit den brillanten und präzisen Versen dieses außergewöhnlichen Lyrikers das Papier. Gedanken, die sich nicht zu erkennen geben, Wasserzeichen des Geistes, die wir nicht dechiffrieren können, die der Lyriker selbst nicht dechiffrieren kann. Oder will? Eine Zumutung, meint man im ersten Augenblick, bis man die Schönheit„die sich vereinende deckung. Yu-Sheng Tsou. Gedichte“ weiterlesen

Nachtschrift

Über dem Papier schwimmt Nachtschrift, blau und gierig. Ich tauche meine Hände in das Alphabet der Wellen. Rote Korallen am Grund meiner erfundenen Minuten. Schwebeteilchen blutsverwandt mit den weißen Hirschen, die in den Wasserträumen auf neuen Stunden grasen. Anderzeit. Weiche Waben indigo. Ich küsse Briefe in die Muscheln, die Wind getrunken haben, und mache mich„Nachtschrift“ weiterlesen

Kirschrot

Vertane Tropfen über den gelangweilten Sitzen des Zuges. Ich blicke hinaus in dein Parfüm, deine vorsichtigen Schritte in Richtung Meer. Du wächst mir zu in einer schmalen Stunde zwischen den Zehen der Felsen. Du träumst mein Weiß, träumst den Funken Blut am Ende des unerlösten Schnees. Ich gebe dir meinen Apfel, der auf Reisen ist„Kirschrot“ weiterlesen

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