Schwarze Gräser

Auf dem Flur des Hauses schwarze Gräser. Sie überwuchern den Raum, den Körper, die Felsen am Meer der reifenden Sommer. Der Schmerz ist entzündet wie das Kerzenlicht am Fenster und brotlos. Er leuchtet in die Abwesenheit des Bahnhofs. Meine Stimme geht entlang der Gleise, sieht in die Menge und vermisst das Echo der Blicke. Auf„Schwarze Gräser“ weiterlesen

Werkstattbericht

Am gestrigen Adventssonntag habe ich meinen Gedichtzyklus „Chagalls Traum“ beendet. Die flimmernden Bilder zwischen Wahn, Wirklichkeit, Kunst und dem Nichts sind in Worte gebannt. Das Ende eines Gedichts, ich kann es nicht voraussehen. Es findet immer mich. Es ist nicht planbar, ich weiß nur, wann es da ist. So ging es mir auch mit diesem„Werkstattbericht“ weiterlesen

Aberglaube des Nichts

Das kalte Licht unter der Decke wird bissig, als ich in die Zimmerhöhle rufe, die ihre Leere erbricht. Meine Stimme ist ein armes Kind. Seine Puppen verquellen mit dem Dunkel. Die Augen tasten über den Sog des harten Bodens. Sie haben ihren Bernstein verloren im Aberglauben des Nichts. Die Farben der Bilder fliehen vor dem„Aberglaube des Nichts“ weiterlesen

Zaunkönig

Äste schlagen im Morgenwind gegen das Fenster. Nägel, die die Stille durchbohren. Ich vergrabe das Stigma in roter Erde, als meine Haut aus Papier an den wilden Flüssen zerreißt. Die Farbe auf der Palette aber ist wie eine Katze, die um meine Beine streicht. Im Zimmer die Orange. Ich öffne ihre Gestalt und trinke ihre„Zaunkönig“ weiterlesen

Veränderungen

Ich habe mich dazu entschlossen, künftig keine Rezensionen mehr im Lyrikatelier zu schreiben. Meine eigenen Texte fordern nun meine ganze Aufmerksamkeit, auch weil es nun größere Projekte wie Gedichtzyklen geben wird. Derzeit in Arbeit befindet sich „Chagalls Traum“, in dem Grenzerfahrungen des lyrischen Ichs, Liebe, Tod, der Schaffensprozess und das Vexierbild der Wirklichkeiten zentrale Rollen„Veränderungen“ weiterlesen

Violinenspiel II

Die Blätter im Park wie Schuppen an unglücklichen Fischen. Über dem zugefrorenen Teich das geschwärzte Gesicht des Schmerzes Meine Schritte brechen ein. Das Aufflattern der Vögel bleibt unbemerkt. Ich blute Mohn aus unerreichbaren Sommern mit warmen Mähnen. Meine Kinder leben unter der Decke des Schnees, auf immer noch schwarzem Samt. Der Tod spielt Violine, mit„Violinenspiel II“ weiterlesen

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