Unterwegs

Um das Haus der Sturm reist Äste aus dem Leib des Gartens. Sie fallen in Hieroglyphen über die Krokusse, im schneemilden Tempo. Der Hahn des Nachbarn. Er kräht in das Jenseits. Mit den Wolken verlasse ich mein Haus und meine bleichen Kleider. Ich werde neue Gegenden bunt bewohnen, immer am Wasser, in das fremde Galionsfiguren„Unterwegs“ weiterlesen

Sibiu. Vision I

Auf dem Weg liegen neue Ziffern, die an meinen Sohlen haften. Noch bellen seine Kiesel in heulenden Wind. Ich weiß nicht, wo ich meinen Stein niederlegen werde. Aller Sand ist durch die Stundenuhr geronnen, in die Ahnung unter dem alten, zerbrechenden Glas. Vielleicht sollte ich die bodennahen Kälber fragen. Mein Schatten gebiert einstweilen seine Drachen.„Sibiu. Vision I“ weiterlesen

Die Reise des Sinns

Ich lege den Sinn in weiße Koffer und trage sie über den Bahnsteig. Der einrollende Zug nimmt mich auf. Die weißen Koffer werden zu Vögeln, die durch die Waggons fliegen. Sie schlagen gegen die schmutzigen Scheiben. Milch tropft aus ihren Flügeln. Ich koste die Milch. Sie schmeckt nach Fragen über die ich meine gebrechlichen Zelte„Die Reise des Sinns“ weiterlesen

Grabfern

Vogelstimmen über dem Asphalt des Februars. Sie dringen durch das mundweit geöffnete Fenster meiner jungen Wörter. Im Nebel sitzt noch die kranke Spinne. Ich habe sie von meinen grauen Schultern geschoben. Meine Weiden sind nun parfümiert mit Wolkenlosigkeit. Der Beruf ist nackte Essenz. Er macht sich den angegriffenen Körper untertan, taucht ihn in das Fruchtwasser„Grabfern“ weiterlesen

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