American apocalypse. Gedichte und Fotografien. Isabella Feimer. Manfred Poor

Die Schriftstellerin Isabella Feimer hat zusammen mit dem Fotografen Manfred Poor Amerika bereist. Auf dieser Reise sind hinreißende Gedichte und Fotografien entstanden, die in perfekter Symbiose miteinander leben. Die Impressionen aus Arizona, Kalifornien, Alaska, Miami oder New Mexico, um nur einige Stationen zu nennen, sind irisierend. Bilder aus Kneipen, von Stränden, von Wolkenkratzern, Schrift in„American apocalypse. Gedichte und Fotografien. Isabella Feimer. Manfred Poor“ weiterlesen

Lyrik Noire

Ich sitze dir gegenüber zwischen den morphinen Augen der Nacht und dem trockenen Mund des Tages. An der Kante der Erde Papier aus Blei. Eine Spur Himmel fließt in meine Hand und versiegt über dem Relief der Stadt. Wolfsschluchten im Neonlicht mit Samen aus Kokain. Ich zeichne das letzte Blatt der Winterbäume auf die schweißnasse„Lyrik Noire“ weiterlesen

Nichts, nur. Walle Sayer

Eine eindrucksvolle Werkschau liefert dieser Band, der sich aus 35 Jahren Schaffenszeit speist. Darin sind in fünfzehn Kapiteln Gedichte versammelt und Erzählminiaturen, die allerdings eine sehr große Nähe zum Prosagedicht haben, so dass man eigentlich von einem Lyrikband sprechen kann. Die Texte sind nicht chronologisch angeordnet. Gedichte des jungen Lyrikers stehen neben denen aus reiferen„Nichts, nur. Walle Sayer“ weiterlesen

Am Ende des Rots

Im Garten Taubenstille. Der Baulärm zerbricht ihre Nester. Ich lege Kirschen über die Wut der Hammerschläge. Echsen rennen in die Bitterstoffe des Morgens, während sich die Äste der Hitze nähern. Ein scharfkantiges Radio dröhnt durch die Wörter, die in meiner Zunge schlafen. In den Wolken zerspringen die Spiegel aus Milchglas. Die Splitter fallen in meinen„Am Ende des Rots“ weiterlesen

Der sechste Wintermonat. Björg Björnsdóttir

In den Gedichten von Björg Björnsdóttir dieses bibliophilen Lyrikbandes verschmilzt das lyrische Ich oft und gern mit der es umgebenden Natur, ihrer weisen Weite und Unabdingbarkeit, sommers wie winters. Der Jahresverlauf gibt dem 12teiligen Zyklus Struktur, in dem es nach dem alten isländischen Kalender nur Sommer -und Wintermonate gibt. Deshalb tauchen auch in den Titeln„Der sechste Wintermonat. Björg Björnsdóttir“ weiterlesen

Asphaltkokain

Dicht über dem Boden der Rochen der Stadt. Er schluckt abwartende Zigarettenstummel, rotgeschminkt. Das Bellen des Hundes wellt sich in die sonntagbewegte Straße, als Leiber aus den Vorgärten quellen. Gras reißt an den Steinmauern der Abbruchbauten. Käferwinseln an nass hallender Wand. In die Leere rieselt Kalk, weich und wild. Meine Gedanken kehren schwarzen Schnee in„Asphaltkokain“ weiterlesen

Ein Dasein aus Papier. Al Berto

Die Gedichte des 1997 verstorbenen portugiesischen Lyrikers Al Berto sind voll wärmender Dunkelheit. Die schwangeren, schwarzen Nüsse der Nacht sind das Thema. In den späten 70er und 80er Jahren sind die Texte entstanden und tragen, dem Vernehmen nach, das Lebensgefühl des Fin-de-siècle der ausgehenden 80er Jahre und seiner Popkultur. Ein Leiden im Abrieb seiner Träume„Ein Dasein aus Papier. Al Berto“ weiterlesen

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