Lieder Von Derselben Erde

Preise, Ehrungen, Renommee, ich verzichte auf meinem Blog, davon etwas ins Spiel zu bringen, wenn ich Lyrikbände bespreche, die mir besonders gefallen. Einzig der unmittelbare Text ist mir wichtig. Nichts anderes soll diesen Eindruck vernebeln. Deshalb werde ich auch zu David Harsents diesbezüglich nichts weiter schreiben, nur zu dem Mann der „Songs from the Same„Lieder Von Derselben Erde“ weiterlesen

Mahagonilicht

Auf den Salzstraßen lederner Meere bau ich mein Haus klein und rund in den Bewegungen sommerwärts letzter Schnee auf der Terrasse und ihren Träumen aus Terracotta in anderen glücklichen Umständen Ich lausche der Oleanderblüte die die Gedichte aus den Wintersteinen befreit zur Heimkehr der Meisen suchen die Raben vergeblich nach Eissamen am Fuß der Nächte„Mahagonilicht“ weiterlesen

Frucht für Frucht

Der Wind in deinem Körper berührt meine Mohnblume in den Bewegungen des Sommers duftende Gräser auf unserer Nachthaut und ihren oliven Gesängen die getrockneten Trauben zerfallen zu Licht Frucht für Frucht aus gestern und morgen aber die Ernte ist jetzt süßer Geschmack auf unseren Zungen die neue Wörtern erfinden für die Farben in den Sekunden„Frucht für Frucht“ weiterlesen

Großstadtkosmogonie

Der von Henning Kreitel in diesem Jahr vorgelegte Lyrikband „im stadtgehege“ ist beunruhigend schön und scheint wie im Fieber geschrieben. Er ist hitzig im besten Sinne. Ganz unmittelbar sprechen die zumeist kurzen Gedichte zu uns. Sie sind ergiebig, kompakt, treffsicher, dabei weithin herrlich dicht und höchst poetisch. Großstadtszenarien in all ihren Vibrationen stehen dabei im„Großstadtkosmogonie“ weiterlesen

Blaues Glas

Ich habe Nacht vergossen auf deinem Pergament in weichen schönen Linien geträumter Flächen deine Stille berührt in hellroten Tagen mit anthraziter Musik stummes Gleiten des weißen unter den schwarzen Schwänen in enge Zimmer mit Nägeln in den Seelen nun öffne ich das blaue Glas der Fenster zur Sonne hin Du willst mich wachsen sehen

Salzlicht

Ich singe mit dem Boden und esse mit dem Wind und liebe dich in der See. Die warme Erde – Salzlicht auf meiner Haut. Sie malt mich in ihr Bild inmitten der grünen Feuer bis meine Winterschritte zu Sommer werden. Ich horche an den Erdbeergerüchen und gebe den Schwalben ein Stück meiner Empfindsamkeit. Dann lese„Salzlicht“ weiterlesen

Seide und Erde

Meine Heimat ist auf dem violetten Seidenpapier in dem Licht in mir, das das Dunkel erzeugt. Ist in den Wörtern, den Fischbeständen des Geistes, die durch Täler schwimmen und Apfelbäume setzen, inmitten von Sargträgern und Clowns, Kinderlachen und den Klagen der Greise in Archangelsk, Vietnam und Lissabon. Ist das Fieber der Erde in meinen Sätzen,„Seide und Erde“ weiterlesen

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