Zögern

Die Wände zittern noch vor Nacht. Nachtschatten. Dein Schatten. Dein Lichtgewächs, vorsichtig in den Betten. Ich schlage die Decke zurück, wegen der Schwalben. Es ist Sommer unten am Fluss. In meinem Zimmer bleibt es Herbst, in den müden Augen des Winters. Der getrocknete Lavendel auf der Kommode ringt nach Sonne und Erde wie ich. Sanft„Zögern“ weiterlesen

Ehinger Tor Utopien / Abfahrtszeiten. Marco Kerler

Das Ehinger Tor, eine Haltestelle, wird in den Gedichten zur Insel, die uns in Sicherheit wiegt, während das lyrische Ich auf den Bus wartet, der aus der Tristesse rettet, ihrem wachhaltenden, von Schneeresten bedrängten Grau. Ein Grau, das durch die Zeilen schimmert und in die schattigen, minimalistischen Denkmuster sickert, die in ihrer Pointiertheit immer wieder„Ehinger Tor Utopien / Abfahrtszeiten. Marco Kerler“ weiterlesen

Die Nacht seerosenweit …

Die Nacht seerosenweit. An die Empfindsamkeit zwischen mir und der Glasscheibe schlägt Regen, bis in die Berichte der Götter. Ich laufe über die Seile zwischen den erdähnlichen Planeten und warte in der Milchstraße auf die Geburt meiner Wörter. Die Kinos sind gefüllt mit Eiscreme einstweilen. Von den Leinwänden blättern Geschichten an Popcornstrände. Im Parkett der„Die Nacht seerosenweit …“ weiterlesen

Es wird Tag

Stadtlärm sinkt in die nächtlichen Pfützen, macht sie grauhäutig, wie meinen Verdacht. Graue Katzen auf breiten, wimmernden Straßen. Das Licht unter den brüchigen Fragen wittert meinen Geruch. Die Piazza hält ihre Lider geschlossen immer noch verwaiste Zigarettenstummel auf dem Asphalt, träge und rot geküsst. Ich lehne mich an die Mauer, die in bloße, klare Himmel„Es wird Tag“ weiterlesen

weil es keinen grund gibt für grund. Axel Görlach

Eine Kraftader geht durch die Gedichte von Axel Görlach, die mit eindrucksvollen Details poetische Krater aufreißt, wie in dem Zyklus „slavkovský les – grenzland“ des Bandes: „dahinter die blühende rodung / mit einem torso aus holz, schlafsäle atmen / durch vernagelte fenster den tag/“. Immer wieder sinken Visionen des lyrischen Ichs, denen etwas Existenzielles anhaftet„weil es keinen grund gibt für grund. Axel Görlach“ weiterlesen

Mitternachtsregenbogen

Die Lichter deiner Meere sinken in meinen Schoß und berühren die Tränen aus Eis in dieser Winternacht, die die dunklen Wälder verlassen hat, um ihre Kälte an unseren warmen Orangen zu verlieren. Mitternachtsregenbogen. Ich trinke seinen Glanz und träufle ihn auf deine weiße, lachende Haut im Sonnenpunkt des Glücks.

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