Die Kornblume (Sommerlyrik)

Mein Dorf träumt unter dem blassen Mond, während ich weiße Morgenfäden in Händen halte und Nester in die Ankunft des Tages lege. Immer am ersten unter den letzten Tagen. Irgendwo zwischen den bunten Tupfen der Bluse nimmt er seinen Anfang. Ich steige ihnen nach. Sie springen bis in den Garten zu Füßen der Zaunkönige unter„Die Kornblume (Sommerlyrik)“ weiterlesen

Sommerlyrik

Die Nacht liegt noch verschlafen unter den Stühlen des Gartens . Die Gräser saugen schon zarten Morgenregen. Ich rolle meinen runden Traum über den Rosenweg am Wein vorbei bis in den Lavendel. Ich zupfe an neuen Anfängen – weiße Federn der Sommerillusion. Ich male mit ihnen an meinem Winter, der grauen Burg im hellroten Schatten.„Sommerlyrik“ weiterlesen

Im stillen Violett (Sommerlyrik)

Ich treibe auf meinen zarten Zeitblättern durch Meerengen auf der Suche nach Morgenröte Verlangen nach dir und deinen Trauben Süße Lust an gierigen Gaumen Ich berühre die Tropfen deiner sanften Stimme Sie fließen über meine Haut und nähren Visionen von Sommer in dem die Glühwürmchen zu Sternen werden im stillen Violett der Lavendelfelder Alles blüht„Im stillen Violett (Sommerlyrik)“ weiterlesen

Kosmogonie

Die Hitze klebt in heißen Blättern an den unruhigen Körpern. Sie laufen Sterne über dem bespuckten Boden des Bahnhofs, ohne es zu merken. Ich spüre in die Galaxie ihrer Wege und finde gute Worte und kristallene Tränen über die Anarchie des Schicksals. Wer will die Sterne bewerten? Tauben zwischen Brotkrümeln Tauben aus Glas. Gläserne Wacht„Kosmogonie“ weiterlesen

Nachtabteil

Auf knirschender Fahrt sammle ich das Sägemehl der Gespräche. Aus den Augen fließt Blau in mein Verständnis. Ich nehme die Blätter von den Herzen und suche nach Licht. Es fließt über Tattoos. Ihr Gegenüber ist ein Sprayer. Graffitiglänzende Gedanken ein Abteil voll, außerhalb des Keifens der Schaffnerin nach mehr hitzigem Schwarz. Die Gleise sind staubig„Nachtabteil“ weiterlesen

Sommerlyrik …

Um leeren, weißen Raum abgeerntete Zeit Ich schnitze Träume außerhalb der Messe das blaue Blut der Hyazinthen in meinem Sommermohn die Zukunft verborgen wie Dotter in einem Ei Ich rolle sie über zerrissene Seidentücher auf unbenutzen Wegen blank In leerem weißen Raum picke ich am Morgen darin verborgen auch ich

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

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ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

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