Schattenkinder. Schwerelos

Die Schleife um mein Haus. Ultramarin. Ich löse ihre Lizenz und sammle gefrorene Schmetterlinge von den Stufen. Nun wasche ich das romantische Gift von meinem Körper und schließe das Auge des Zyklopen. Während der Streifzüge der Füchse, öffne ich die Tür ins Mondlicht und beherrsche die Nacht. Kranke Muscheln fallen aus der Sprache in ewigen„Schattenkinder. Schwerelos“ weiterlesen

Minuten aus Kupfer

Meine Beine, gebrochene Äste in diesem Winter. Das warme Zimmer, ein Vakuum aus verblühten Veilchen. In meiner Handhöhle schütze ich den Kern des Endlichen. Er ist angefressen von der noch verbleibenden Zeit. Mein scheues Skelett tanzt schon unter dem Fleisch in spätere Jahre, die fallen werden, in meinem Krieg. Durch die Schritte fließt Schmerz über„Minuten aus Kupfer“ weiterlesen

Nachtkörper

Im Bahnhof mein Nachtkörper zwischen Chinin und Starbucks. Ich suche nach dem schönen Viertel in den Gesichtern der Vorübereilenden. Ich bin der kleine Vogel am Bahnsteig. Ich picke Wortkrümel von reisenden Lippen, bis in die Ankunft des Zuges, von dem Winter in meine hungrigen Hände blättert. Sie sind Schreibende. Sie sind Schreiende. Sie sind Flüsternde.„Nachtkörper“ weiterlesen

Peripetie

Morgenrot zieht der Südwind das Gift aus der bettlägrigen Irre. Es fließt in die Schweine, die von den Klippen stürzen. Im humanoiden Schatten des Regenbogens ist das Elend geweiht. An der Gabelung heißer Rost hinter der Stirn. Zu heiß am Hügel des Eros. Gestoßenes Lamm in bitter keimendem Wasser. Neun Jahre sind gestorben. Sie haben„Peripetie“ weiterlesen

Werkstattbericht II

Es ist eine gute Zeit für Gedichte hier im Lyrikatelier. Gesundheitlich angeschlagen, kann ich diesen Ort auch in den nächsten Monaten kaum verlassen. Die Gedichte geben mir trotz allem ein wunderbares Lebensgefühl, wenn sie aus meinem Innersten strömen. In den letzten Tagen habe ich Vorträge von Gottfried Benn auf Youtube Kanälen gehört, Vorträge über Dichtung,„Werkstattbericht II“ weiterlesen

Blinder Frieden

Ich atme deinen hellen Ton in den Tag, den Tag, der zur zarten Figur wird. Sie läuft durch die Angst, die aus den Wänden steigt. Die Angst, die Geliebte der Nacht. Sie bricht meine Lavendelflügel, die mir in stillen Weiden wachsen. Ich suche nach deinen Lippen im Garten und unter der Haut und finde einen„Blinder Frieden“ weiterlesen

An der Rinde des Lichts

Mein Traum geteilt aus wilden Himmeln gebrochen. An der Rinde des Lichts sickert schwarzer Trost in den Boden. Liebeskrank. Meine Augen sind müde Sperlinge. In der Treue des Winters die Rede von elegischer Erde. Anschwellend. Aus weißen Märchen fällt sie in die Melancholie des Ackers. Deine Spuren, der Tau in den glänzenden Fellen der Rehe,„An der Rinde des Lichts“ weiterlesen

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