die sich vereinende deckung. Yu-Sheng Tsou. Gedichte

Verschwundene Schrift, auf Punkt und Strich reduziert, teilt sich mit den brillanten und präzisen Versen dieses außergewöhnlichen Lyrikers das Papier. Gedanken, die sich nicht zu erkennen geben, Wasserzeichen des Geistes, die wir nicht dechiffrieren können, die der Lyriker selbst nicht dechiffrieren kann. Oder will? Eine Zumutung, meint man im ersten Augenblick, bis man die Schönheit„die sich vereinende deckung. Yu-Sheng Tsou. Gedichte“ weiterlesen

das kleingedruckte. Linda Vilhjálmsdóttir

Die Gedichte der isländischen Lyrikerin Linda Vilhjálmsdóttir sind mit hartem, bunten Garn genäht, das kristallklare Bilder herausarbeitet, die sich in den Geist schleichen und dort haften bleiben, eine ganze Zeitlang, die über den Atemzug des puren Lesens weit hinausreicht. Vornehmlich die isländischen Frauen geraten in diesem Band in den Blick. Jener ist von Seiten der„das kleingedruckte. Linda Vilhjálmsdóttir“ weiterlesen

Ein morsches Licht. Anke Glasmacher

Die Gedichte von Anke Glasmacher sind wie heißer Nachtregen, der über das Land zieht. Sie schleudern die Sinne, indem sie die Kälte herausfordern, mit ihrer klaren, gläsernen Sicht auf die Welt und den Moment: „nichts bezaubert so / wie das leiden des dichters / der mit seinem stift versucht / der kalten tinte zu entfliehen„Ein morsches Licht. Anke Glasmacher“ weiterlesen

Sansibar oder andere gebrochene Versprechen. Elke Engelhardt

„Das ist die Geschichte des Namenlosen / Er nannte sich Sansibar / Dann lief er davon“. Wer ist dieser Sansibar, jener Held in den eleganten Gedichten von Elke Engelhardt? Ein Schauender, ein Wissender, ein Scheiternder, ein Zweifler? In jedem Fall ist er weise in seinen Annahmen. Obendrein durchweht viele der Verse eine ganz eigenständige Philosophie,„Sansibar oder andere gebrochene Versprechen. Elke Engelhardt“ weiterlesen

Breughels Affen

Heißer Wind strömt durch die Gedichte von Jan Röhnert. Und immer wieder bewegt dieser Wind Vögel, Bienenfresser, Ziegenmelker, Mauersegler, Bussarde etwa. Der Dichter als Vogelkundler. Man täte diesem wunderbaren Lyriker unrecht, wollte man ihn darauf reduzieren. Dennoch bilden Vögel einen Mittelpunkt der Betrachtungen und scheinen eine Starke Quelle der Inspiration: „Einmal ahmten Spechte das Geräusch„Breughels Affen“ weiterlesen

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