Motorgeräusche zerreißen die feinen …

Motorgeräusche zerreißen die feinen Muster der Stille. Ein schwarzer Vogel gleitet in Innenräume. Er fliegt auf die Geigen über dem Meer, die von der Zukunft reden, und irgendwann mich meinen, an einem der jüngeren Tage. Ich schließe mich den Chören an, die an den Klippen warten. Schnee fällt in ihre Gesänge und Sonnenlicht, in dem„Motorgeräusche zerreißen die feinen …“ weiterlesen

Die Stadt pflügt mich …

Die Stadt pflügt mich, die Passanten, die Straßenbahn mit ihren Querdenkern, die Sippen, die sich Amors Pfeile aus der Brust reißen. Meine Füße sind aus Ton. Ich bin aus Ton an diesem Morgen, an dem der Sand durch die Uhr rieselt bis zehn nach zwölf zu meiner Ankunft in der Bibliothek zwischen Hyazinthen und weisen„Die Stadt pflügt mich …“ weiterlesen

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe. Dunkler Raum. Du ziehst mich durch deinen Spiegel an Land. Ich gehe mit müden Füßen durch das Café, gehe durch mildes Cappuccinolicht. Die Buchstaben aus den Gesprächen fallen auf die Tische. Inmitten von Zigarettenrauch Sprachtumulte über Donauwellen. Ich halte mit den Kellnern Balance und lege mein Leiden„Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …“ weiterlesen

Herbstvision

Im roten Kreuz der Herbstnebel Hagebutten. Eicheltanz unter meinen Füßen. Rehe fliehen vor ihrer Zeit. Der Tod kommt in Silben mit den kühlen Regentropfen auf das gepflügte Feld. Ich sehe in die tiefe rostbraune Erde und ernte mit den Raben dunkle Milch. Kerstin Fischer

Sommerlyrik

Ich treibe durch heißen Stadtwind in ein Straßencafé. Auf den verlassenen Tischen sind Reste in den Gläsern. Die Zeit wurde fast leergetrunken. Ich halte Ausschau nach den Zeitrinkern, nach ihrem Winter und dem heißen Schnee unter ihren brennenden Sohlen. Sie verschwinden im offenen Maul des Kaufhauses und lassen Winter zurück. Ich setze mich auf einen„Sommerlyrik“ weiterlesen

Der Gipfel

Ich reiße an der blauen Tapete, Stück für Stück aus mir, bis ich zum Krümel werde, der nutzlos auf den Gängen liegt, während die Tauben von meinem Wasser trinken. Kehliges Gurren des anderen vor Feuerwänden. Meine sind aus kühlem Stahl. Sie spiegeln meinen nassen Schatten. Ich träume er ist anmutig. Er wird mein Kraftballon. Er„Der Gipfel“ weiterlesen

„Sprache ist Haut“

„Sternenlichtregen“ ist der Band mit zeitgenössischer Lyrik aus Norwegen überschrieben, der beim Wunderhorn Verlag erschienen ist. Wie passend, denn die Gedichte, der hier versammelten 18 Lyriker und Lyrikerinnen kommen wie ein Sternenlichtregen daher. Gleichwohl ist der Titel einem Gedicht von He Dong entliehen: „die wolken tosten um mitternacht / lauschten der klang von tropfen auf„„Sprache ist Haut““ weiterlesen

Morgen

Die Stadt eine Wandmalerei. Getauftes Leder mein eigener Randbezirk. Stück um Stück entnehme ich das Künftige aus bunten Taschen darauf Sommergelübde kornblumenblau. Im Hinblick auf die Schwere anthraziten Regens stilles Verharren im unendlich Endlichen. Ich fühle in den Anfang neuer Ketten, die aus hellen Burgen fließen. Ich schnüre meine Handgelenke weiß, um nicht davonzufliegen. Mein„Morgen“ weiterlesen

Die Hitze klebt in heißen Blättern an den unruhigen Körpern. Sie laufen Sterne über dem bespuckten Boden des Bahnhofs, ohne es zu merken. Ich spüre in die Galaxie ihrer Wege und finde gute Worte und kristallene Tränen über die Anarchie des Schicksals. Wer will die Sterne bewerten? Tauben zwischen Brotkrümeln Tauben aus Glas. Gläserne Wacht weiterlesen

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Lyrikatelier Fischerhaus

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