Entlang der abgerissenen Ufer …

Entlang der abgerissenen Ufer die Tragweite der Wildgänse, die in den Himmel fliehen. Ich gehe mit Sonnenschritten durch den Herbst. Ich habe die dunklen Täler von den Sohlen geschlagen und die Blüte Zuversicht gebrochen an diesem seidigen Morgen. Ich trinke Novembermilch. Sie ist mild und gütig. Das rostbraune Laub beruhigt das Winterecho.

Dein Kuss ist drängendes Gras …

Dein Kuss ist drängendes Gras an meinen Winteramphoren. Ich trauere in Blau. Du wärmst meinen Schnee und brennst Lichtzeichen in mein Eis, mit der milden Glut deiner Worte, den Tauben auf meinen leeren Plätzen. Ich streue feuerrote Hagebutten auf meinen Weg zu dir, pflanze meinen Baum in dein Haus und öffne meinen Garten schneerot.

Motorgeräusche zerreißen die feinen …

Motorgeräusche zerreißen die feinen Muster der Stille. Ein schwarzer Vogel gleitet in Innenräume. Er fliegt auf die Geigen über dem Meer, die von der Zukunft reden, und irgendwann mich meinen, an einem der jüngeren Tage. Ich schließe mich den Chören an, die an den Klippen warten. Schnee fällt in ihre Gesänge und Sonnenlicht, in dem„Motorgeräusche zerreißen die feinen …“ weiterlesen

Die Stadt pflügt mich …

Die Stadt pflügt mich, die Passanten, die Straßenbahn mit ihren Querdenkern, die Sippen, die sich Amors Pfeile aus der Brust reißen. Meine Füße sind aus Ton. Ich bin aus Ton an diesem Morgen, an dem der Sand durch die Uhr rieselt bis zehn nach zwölf zu meiner Ankunft in der Bibliothek zwischen Hyazinthen und weisen„Die Stadt pflügt mich …“ weiterlesen

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …

Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe. Dunkler Raum. Du ziehst mich durch deinen Spiegel an Land. Ich gehe mit müden Füßen durch das Café, gehe durch mildes Cappuccinolicht. Die Buchstaben aus den Gesprächen fallen auf die Tische. Inmitten von Zigarettenrauch Sprachtumulte über Donauwellen. Ich halte mit den Kellnern Balance und lege mein Leiden„Ich verletze mich an den Spitzen meiner Tiefe …“ weiterlesen

Es ist still geworden um meinen Teich …

Es ist still geworden um meinen Teich. Ich träume noch in die Frühe. Vogelstimmen hängen an meinen Wimpern. Aber ich bewege die dunkle Last über den Bahnhof durch den Menschenstrom. Mein Weg ist eine Amphibie. An mir haften fremde Gesichter, glühende und erkaltete. Ich kaufe Kaffee und trinke Hoffnung. Dann beuge ich mich der Übermacht„Es ist still geworden um meinen Teich …“ weiterlesen

Ich gehe durch die Stadt …

Ich gehe durch die Stadt. Die Botschaften der Kastanien klingen über dem Asphalt. Ich steige in ein Taxi und treffe auf Wörter aus Schnee. Wir fahren unter den Augen der Eulen über verwirrte Straßen, vorbei an dem blassen Krankenhaus, wo Passanten mit der Angst Händchen halten. Ich schneide mir eine Scheibe vom Wetterlaib. Sonnenglast in„Ich gehe durch die Stadt …“ weiterlesen

Herbstvision

Im roten Kreuz der Herbstnebel Hagebutten. Eicheltanz unter meinen Füßen. Rehe fliehen vor ihrer Zeit. Der Tod kommt in Silben mit den kühlen Regentropfen auf das gepflügte Feld. Ich sehe in die tiefe rostbraune Erde und ernte mit den Raben dunkle Milch. Kerstin Fischer

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