Motorgeräusche zerreißen die feinen …

Motorgeräusche zerreißen die feinen Muster der Stille. Ein schwarzer Vogel gleitet in Innenräume. Er fliegt auf die Geigen über dem Meer, die von der Zukunft reden, und irgendwann mich meinen, an einem der jüngeren Tage. Ich schließe mich den Chören an, die an den Klippen warten. Schnee fällt in ihre Gesänge und Sonnenlicht, in dem„Motorgeräusche zerreißen die feinen …“ weiterlesen

Morgen

Die Stadt eine Wandmalerei. Getauftes Leder mein eigener Randbezirk. Stück um Stück entnehme ich das Künftige aus bunten Taschen darauf Sommergelübde kornblumenblau. Im Hinblick auf die Schwere anthraziten Regens stilles Verharren im unendlich Endlichen. Ich fühle in den Anfang neuer Ketten, die aus hellen Burgen fließen. Ich schnüre meine Handgelenke weiß, um nicht davonzufliegen. Mein„Morgen“ weiterlesen

Papierstill

Mein Zeitwasser rinnt über einen Thron voller Farben, mit denen ich die Orangen von den Bäumen meiner Seele ernte. Ich hülle die Papiere in ihren Duft und träufle Wörter in ihre Bewegungen. Sie sind die weißen Schleier über dem Abendstern der Anderswelt. Der Tod lacht und schweigt. Dann trinkt er mein Morgen, das Blut in„Papierstill“ weiterlesen

Lyriktagebuch Frühjahr 2020

Die Stille spricht mit den Blüten der japanischen Kirsche, vor deinen Horizonten, in den Linien der weißen Vögel aus den durchwachten Träumen. Dort gleitet die Freude am Milchglas der Regenbögen von dir zu mir, von dir zu uns; von uns in das zärtliche Ungewisse. Erdenblindheit mit Liebe rotgetupft. Die Frage nach dir – Ich zeichne„Lyriktagebuch Frühjahr 2020“ weiterlesen

Lyriktagebuch Frühjahr 2020

Ich breche ein Stück Leben aus dem Garten. Im Komplott mit der Kirschblüte hole ich meine Träume von den roten Segelschiffen, um sie mit dem Geschmack nach Birkenrinden zu nähren. In mir tanzen Apfelkerne, munter wie Seeschwalben. Ich rieche nach Apfel für einen Tag und flicke zerissene Netze kraft meiner Frucht an den Ästen der„Lyriktagebuch Frühjahr 2020“ weiterlesen

Blaues Glas

Ich habe Nacht vergossen auf deinem Pergament in weichen schönen Linien geträumter Flächen deine Stille berührt in hellroten Tagen mit anthraziter Musik stummes Gleiten des weißen unter den schwarzen Schwänen in enge Zimmer mit Nägeln in den Seelen nun öffne ich das blaue Glas der Fenster zur Sonne hin Du willst mich wachsen sehen

Lyrikliebe

Dieser Blog ist ein Spiegel von Innenwelten und Außenwelten, der die Verlässlichkeit der Formen infrage stellt und das milde Licht der Transzendenz genießt. Dazu dienen Lyrik und Bilder aus meinem Atelier sowie Texte zur Poesie in erster Linie, aber auch meine Rezensionen zu Lyrikbänden anderer, die mir auffallen und besonders am Herzen liegen. Aquarell copyright„Lyrikliebe“ weiterlesen

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