Lyriktagebuch Frühjahr 2020

Über dem Fluss weidet ein weißes Lächeln

in den Berichten der Morgennebel –

Ankunft und Abwesenheit,

stiller Samen, der die Welt berührt.

An feinem Gewebe tauender Gedanken

fallen die Nächte in glitzernden Weizen.

Sonnenglast, die den Sand auf dem Weg beruhigt.

Ich laufe über deinen bunten Staub

unter den Augen des Flieders,

der meine blutenden Brote berührt.

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Gedicht und Aquarell copyright Kerstin Fischer

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