Süßer Sand

Du verknotest die meterlange Zeit
zu einem samtweichen Mund.
Dann legst du dich in meine Schmetterlinge
und singst ihre warmen Melodien,
die in die Fliederpelze der Herzkammern dringen.
Ich bin dein Nerz. Wach und ruhig. Licht bei Nacht
über den Kreuzen an unseren Wegen, 
die vor der Glut unseres Begehrens erröten.
Eisnahe Himmelsschrift.
Unter deinen Händen beginnt sie zu brennen, 
bis ich sie lesen kann im roten, süßen Sand
der liebenden Erde unter unseren vorsichtigen Füßen. 


undefined

Gedicht und Aquarell copyright Kerstin Fischer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Der Hotlistblog

UNABHÄNGIGE BÜCHER – UNABHÄNGIGE VERLAGE

leseschatz

Erlesenes von Hauke Harder

Pega Mund : driftout

poems notes marks occur blur crave. durch die tage : status und gedicht.

Windstriche

Steglich WordPress.com weblog

muetzenfalterin

die Welt unter meinem Hut

parasitenpresse

Verlag für neue Literatur

Nacht und Tag

Literaturblog

LiteraturReich

Ein Literaturblog

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

%d Bloggern gefällt das: