Die Hitze klebt in heißen Blättern an den unruhigen Körpern. 
Sie laufen Sterne über dem bespuckten Boden des Bahnhofs,
ohne es zu merken.
Ich spüre in die Galaxie ihrer Wege
und finde gute Worte und kristallene Tränen
über die Anarchie des Schicksals. 
Wer will die Sterne bewerten?

Tauben zwischen Brotkrümeln 
Tauben aus Glas.
Gläserne Wacht
aus regennassen Himmeln.
Sie picken an der Zuversicht, 
picken die Phantasie heraus, 
bis sie in Booten hinaustreibt 
zu den Waalen satter Meere.

Der Hunger des Obdachlosen ist ein Sträfling.
Er bittet um muffige Cent, 
die aus den Sternen fallen, 
bis es für eine Flasche Tequila reicht. 
Aus den schnelleren Gesichtern tropft Licht 
in die Schattenmilch. 
Sie fließt bis in die Züge
und verliert sich auf der Fahrt zu neuen Zielen. 
Der Weg sonnenhell. 

Kerstin Fischer   

   
 

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