Herbstnotiz

Sonnenwasser zwischen uns. 
Es scheint auf meine Haut
und wärmt meine Nacht. 
Am Horizont Elche, Septemberscherenschnitte
in milder Herbstglut begehren das Vergehen.
Wir vergeben den Raupen in uns, 
damit wir Schmetterlinge zeichnen, 
mit weisen, weißen Federn.
Ich träufle ihren Beginn
in den singenden Nebel auf dem Feld
über das schon die Krähen ziehen.
Der Morgen kriecht aus seiner Muschel
und riecht nach Haselnuss.     

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