Herbstnotiz

Sonnenwasser zwischen uns. 
Es scheint auf meine Haut
und wärmt meine Nacht. 
Am Horizont Elche, Septemberscherenschnitte
in milder Herbstglut begehren das Vergehen.
Wir vergeben den Raupen in uns, 
damit wir Schmetterlinge zeichnen, 
mit weisen, weißen Federn.
Ich träufle ihren Beginn
in den singenden Nebel auf dem Feld
über das schon die Krähen ziehen.
Der Morgen kriecht aus seiner Muschel
und riecht nach Haselnuss.     

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Lyrikatelier Fischerhaus

Poesie, Malerei und Zeichnung. Eigene Gedichte, Bilder, Rezensionen - Lyrik only

morehotlist

Magazin der unabhängigen Bücher & Buchmenschen

leseschatz

Erlesenes von Hauke Harder

Pega Mund : driftout

poems notes marks occur blur crave. durch die tage : status und gedicht.

Windstriche

Steglich WordPress.com weblog

muetzenfalterin

die Welt unter meinem Hut

parasitenpresse

Verlag für neue Literatur

Nacht und Tag

Literaturblog

LiteraturReich

Ein Literaturblog

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

%d Bloggern gefällt das: