Es ist still geworden um meinen Teich …

Es ist still geworden um meinen Teich. 
Ich träume noch in die Frühe. 
Vogelstimmen hängen an meinen Wimpern.
Aber ich bewege die dunkle Last über den Bahnhof 
durch den Menschenstrom. Mein Weg ist eine Amphibie. 
An mir haften fremde Gesichter, glühende und erkaltete. 
Ich kaufe Kaffee und trinke Hoffnung. 
Dann beuge ich mich der Übermacht des Zuges und steige ein
im Rauch der Gedanken der anderen. 
Ich schnappe Gesprächsstücke auf und seziere sie 
bis ins weiße Vergessen. 
Der Zug fährt in das Ergrauen des Herbstmorgens. 
Ich zünde in mir ein Winterlicht 
für die Schrift an meinen trockenen Händen
und überlebe.          

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