Vor der Überfahrt

Draußen das leere Klappern auf der breiten Straße
tönt in das weite, kalte Feld 
unter den Begierden des Schnees. 
Ich suche nach Fußspuren verspäteter Engel.
Mein Schweigen ist konserviert. Seele unter Milchglas. 
Ich vertäue meine Angelegenheiten für die Überfahrt.
Im kühlen Glanz des Sees Warten auf Licht. 
Am Horizont nur hungriges Eis. 
Meine Hände liegen im Schatten der Stille. 
Sie schreiben weiche Wörter in ewigen Sand.    

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