Rosengewitter

Zerrissene Milch fließt durch die Straßen meiner inneren Städte.

Über den zerträumten Nächten weiße Glut.

In den Zügen reisen Wörter mit gebrochenen Flügeln.

Ihr Blut rinnt über meine Hände in weiche Schrift.

Meine Minuten laufen durch Kathedralen, taubensanft.

Blasser Tropfen Licht fällt auf schwangere Herzen.

Rosengewitter im März.

Du bist mein Psalm, der rote Punkt der Ruhe.

Ich bin gebettet in deiner Mitte,

wenn ich die Lieder höre, die aus den Steinen kommen.

Ich baue mein Haus in deinen zahmen Weg

und wachse mit den Goldfischen in den Teichen meiner Phantasie.

Dann schwimme ich an den Händen des Mondes zu den Engeln,

schwimme durch dunkle Tunnel mit Mauern aus fremden Sprachen.

Kyrie eleison. Nacht. Tag. Gebleichte Küsse über dem Feld.

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