Die Nacht seerosenweit …

Die Nacht seerosenweit.
An die Empfindsamkeit zwischen mir und der Glasscheibe schlägt Regen,
bis in die Berichte der Götter.
Ich laufe über die Seile zwischen den erdähnlichen Planeten 
und warte in der Milchstraße auf die Geburt meiner Wörter.
Die Kinos sind gefüllt mit Eiscreme einstweilen.
Von den Leinwänden blättern Geschichten an Popcornstrände.
Im Parkett der Hang zur Halbwelt.
Er lädt sein Gewehr und schießt in die trockene Zukunft.
Mein Graffiti am Stand der Dinge ist himmelblau,
trotz Subways und Mcdonalds zerrissener Nymphen. 
Burgertraurigkeit am Mikrophon. 
Fettiger Schall in frittiertem Licht.
Ich bin ein Kind meiner Zeit, bis der Krebs mich findet.
Ganz langsam kriecht er über den wackelnden Boden 
und hungert von Ecke zu Ecke. 
Eros wartet schon hinter der Flut.
Ich falle in rote Kissen, falle rot,
nach dem letzten Körnchen Irgendwann.       
 
         

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