Draußen der Nachtmund

küsst dunkle Seide in meine verlorenen Blätter.
Ich stehe vor dem leeren Haus. 
Aus dem Fenster fallen satte Schatten. 
Ich gieße Regen in dein Glas 
und treibe meine inneren Herden über kahle Flächen,
dem Morgen entgegen, um der Ferne zu entkommen. 
Weiße Lilie am Horizont in meiner Hand.

Kerstin Fischer   

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