Lyrik Noire

Ich sitze dir gegenüber zwischen 
den morphinen Augen der Nacht 
und dem trockenen Mund des Tages. 
An der Kante der Erde Papier aus Blei. 
Eine Spur Himmel fließt in meine Hand
und versiegt über dem Relief der Stadt. 
Wolfsschluchten im Neonlicht mit Samen aus Kokain.
Ich zeichne das letzte Blatt der Winterbäume 
auf die schweißnasse Haut
und streue Wärme über meinen Tod, 
mit meinen Worten aus Glas.
Später als irgendwann - gläserner Sarg,
am siebten Weg.  


Kerstin Fischer 
        
   

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