Der Salamander

Die Sonne reißt am Gatter zum Nichts.
Meine Schritte leuchten über dem harten Kies, 
bis in die grünen Labyrinthe der Katzenaugen. 
Ich bin wie Schnee über meinem Vulkan
und atme durch die Kiemen der erregten Erde. 
Mein Spiegelbild ist frei wie Polarfüchse
seit dem Anfang von Jetzt - gebärt sich Gott neu. 
Das Ei über den Wellen, ohne eine Spur von Tod. 
Weiße Hitze auf meiner Haut, 
bis in den Süden kommender Gräber. 
Der Salamander über warmem Stein. 


Kerstin Fischer          

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