Gebrochene Federn





Eine unreife Pflaume fällt von dem dürren Baum, 
jetzt noch und immer schon
verbrennen die Totenlichter das raue Fell des Novembers.
Dein Gesicht kommt aus dem feinen Regen, 
der mir auf die kranken Schultern fällt. 
Siehst du das Blut an meinem Haus? 
Geh vorüber, wenn meine blasse, dünne Welt in Nächte sinkt. 
Ich bleibe ganz still, ganz still, 
bis mich Schwäne rufen und ich Gräben 
um die neuen Tage violetter Sommer ziehe, 
mit gebrochenen, schönen Federn aus Licht. 



Kerstin Fischer     

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