Die Gewordenen

Der Wintermorgen kriecht in den Asphalt der Straße.
Die Gewordenen sind im weißen Nebel gekreuzigt,
im Oval des Erinnerns. Der weiße Tod über den die Schwalben
zu ihren Nestern ziehen, in neuen Sommern. 
Der klare Sand in meiner Hand hat die Gebeine nie berührt.
Er gehört deiner Haut, die nach Kastanien duftet. 
Ich schließe mein Zimmer hinter deinem Meer 
und werde geworden sein wie die Passion 
des schönen, zerrissenen Schmetterlings. 



Kerstin Fischer   

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Lyrikatelier Fischerhaus

Poesie, Malerei und Zeichnung. Eigene Gedichte, Bilder, Rezensionen - Lyrik only

morehotlist

Magazin der unabhängigen Bücher & Buchmenschen

leseschatz

Erlesenes von Hauke Harder

Pega Mund : driftout

poems notes marks occur blur crave. durch die tage : status und gedicht.

Windstriche

Steglich WordPress.com weblog

muetzenfalterin

die Welt unter meinem Hut

parasitenpresse

Verlag für neue Literatur

Nacht und Tag

Literaturblog

LiteraturReich

Ein Literaturblog

Birgit Böllinger

Büro für Text und Literatur

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

%d Bloggern gefällt das: