Die Tage. Schmal

Ich bin dein Gewebe. Es ist zerrissenen, last Christmas,

in kalte Engel. Der Wachtraum bricht ein in der Leere des Raumes.

In meinen Händen brennen noch die Kirschen. Sie hinterlassen Narben

in meiner Schrift, die Geister lesen,

die es nicht gibt im Nichts zwischen wirklich und wirklich.

Ich grabe meine noch warmen Wurzeln in die Wintererde des Zimmers.

Die Fläche meines Tages zögert. Sie ist Medikament, das die Flüsse begradigt.

Ich folge den alten Katzen in ihre Gebrechen, die meine Maskottchen werden.

Die Tage sind schmal, wenn ich an dich denke.

Mit deinen weichen Händen schützt du mich vor deinem Gesicht.

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