An der Rinde des Lichts

Mein Traum geteilt aus wilden Himmeln gebrochen.
An der Rinde des Lichts 
sickert schwarzer Trost in den Boden. Liebeskrank. 
Meine Augen sind müde Sperlinge. 
In der Treue des Winters die Rede 
von elegischer Erde. Anschwellend.
Aus weißen Märchen fällt sie in die Melancholie des Ackers. 
Deine Spuren, der Tau in den glänzenden Fellen der Rehe,
weiten meine Schrift, mein Sehnen in eisernen Kissen.
Der Horizont blutjung und unnahbar an diesem Tag im Januar.
Ich ritze den Baum, aus dem mein Leben fließt. 



Kerstin Fischer     

	

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