Schattenkinder. Schwerelos

Die Schleife um mein Haus. Ultramarin.
Ich löse ihre Lizenz und sammle
gefrorene Schmetterlinge von den Stufen.
Nun wasche ich das romantische Gift von meinem Körper
und schließe das Auge des Zyklopen. 
Während der Streifzüge der Füchse,
öffne ich die Tür ins Mondlicht
und beherrsche die Nacht. Kranke Muscheln fallen
aus der Sprache in ewigen Wind. 
Die Blaue Rose, das Tattoo auf meinem See, 
sinkt zwischen die kalten Mauern der Gründe. 
Fadenscheinig. Fadenheilig. 
Ich verteile das Lavendelöl auf meinem Geist 
und lege mein Leben an deine weiche Haut. 
Ich schmelze in deinen Traum. 
Meine Schattenkinder. Schwerelos. 




Kerstin Fischer           

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Lyrikatelier Fischerhaus

Poesie, Malerei und Zeichnung. Eigene Gedichte, Bilder, Rezensionen - Lyrik only

morehotlist

Magazin der unabhängigen Bücher & Buchmenschen

leseschatz

Erlesenes von Hauke Harder

Pega Mund : driftout

poems notes marks occur blur crave. durch die tage : status und gedicht.

Windstriche

Steglich WordPress.com weblog

muetzenfalterin

die Welt unter meinem Hut

parasitenpresse

Verlag für neue Literatur

Nacht und Tag

Literaturblog

LiteraturReich

Ein Literaturblog

quarantänelyrik

»ihr lest keine lyrik, seid ihr wahnsinnig?«

Das poetische Zimmer

ein Raum voller Lyrik, Gedichte, Poesie

%d Bloggern gefällt das: