Weiße Blüte

An dir bin ich weiße Blüte. Im Nachtschimmer der leeren Straßen. Dort tragen die Steine Feuermale auf die ich kühle Erde lege, aus dem Garten, links von der Freude. Ich streiche über den Schlaf der Krokusse und lese in den Tagebüchern der Tauben. An dir bin ich weiße Blüte, weiß mein Weg im treuen Dunkel.„Weiße Blüte“ weiterlesen

Treue Häfen

Der Regen fällt in meine innere Stimme, die die Zaunkönige bewachen. Ich warte an den Flügeln der Psalmen und breche meine nassen Äste zu klarer Sicht. Nun ist mein Boden ein weißes Meer mit Wörtern, enthemmt und ungestillt. Ich lege sie an die Brüste meiner Schatten, bis sie in gläsernen Schuppen reden, die auf ungeborene„Treue Häfen“ weiterlesen

Morgenzug nach B.

Die Bäume schweben in der silbernen Geschwindigkeit des Zuges. Ihre Märztränen fließen durch den leeren Waggon in das Salz des Krieges. Es liegt über dem Boden verstreut und reibt sich in die Seele des pfirsichjungen Tages. An seinen Wimpern hängt ein schwerer Traum. Ich krieche unter seinen Rock und schweige in die grünen Wehen der„Morgenzug nach B.“ weiterlesen

Der dritte Tag

Meine noch nachtwarme Decke ist ein dunkles Blatt auf das harte Steine fallen, aus dem hungrigen Gebirge des Morgens. Durch den Spalt der Gardine schimmert der Krieg in die schwarze Auskunft des Handys. Die Stille angstschwanger. Ich höre in die Ahnungslosigkeit der Vögel, lasse ihre Stimmen über meine nervösen Hände gleiten, damit sie überlebende Wörter„Der dritte Tag“ weiterlesen

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