Lyriktagebuch Frühjahr 2020

Ich breche ein Stück Leben aus dem Garten. Im Komplott mit der Kirschblüte hole ich meine Träume von den roten Segelschiffen, um sie mit dem Geschmack nach Birkenrinden zu nähren. In mir tanzen Apfelkerne, munter wie Seeschwalben. Ich rieche nach Apfel für einen Tag und flicke zerissene Netze kraft meiner Frucht an den Ästen der„Lyriktagebuch Frühjahr 2020“ weiterlesen

Lyriktagebuch Frühjahr 2020

Über dem heißen Mittagsmoos die schwangere Süße meines Zerfalls in weißen Minuten zwischen den Schenkeln der japanischen Kirsche die Flügelschläge der blauen Schmetterlinge neu und ruhig aus fremden hellen Häusern in die meine Schritte fließen denn ich komme aus dem Regen Blutlicht. Aquarell und Gedicht copyright Kerstin Fischer

Patiencen

Die dunklen Fäden des Feldes lösen sich aus dem Stoff unter meinen Morgenschritten das Schweigen des Nachtstaubs Es tropft in die Stille der Sonne am Hang der Absicht erfundener Flieder aus einem fremdgewordenen Frühling Ich bin scheu geworden vor dem Blut der Schatten verbleibe im Atem deiner Linie und pflücke die Treue aus dem Garten„Patiencen“ weiterlesen

Mahagonilicht

Auf den Salzstraßen lederner Meere bau ich mein Haus klein und rund in den Bewegungen sommerwärts letzter Schnee auf der Terrasse und ihren Träumen aus Terracotta in anderen glücklichen Umständen Ich lausche der Oleanderblüte die die Gedichte aus den Wintersteinen befreit zur Heimkehr der Meisen suchen die Raben vergeblich nach Eissamen am Fuß der Nächte„Mahagonilicht“ weiterlesen

Frucht für Frucht

Der Wind in deinem Körper berührt meine Mohnblume in den Bewegungen des Sommers duftende Gräser auf unserer Nachthaut und ihren oliven Gesängen die getrockneten Trauben zerfallen zu Licht Frucht für Frucht aus gestern und morgen aber die Ernte ist jetzt süßer Geschmack auf unseren Zungen die neue Wörtern erfinden für die Farben in den Sekunden„Frucht für Frucht“ weiterlesen

Blaues Glas

Ich habe Nacht vergossen auf deinem Pergament in weichen schönen Linien geträumter Flächen deine Stille berührt in hellroten Tagen mit anthraziter Musik stummes Gleiten des weißen unter den schwarzen Schwänen in enge Zimmer mit Nägeln in den Seelen nun öffne ich das blaue Glas der Fenster zur Sonne hin Du willst mich wachsen sehen

Lyrikliebe

Dieser Blog ist ein Spiegel von Innenwelten und Außenwelten, der die Verlässlichkeit der Formen infrage stellt und das milde Licht der Transzendenz genießt. Dazu dienen Lyrik und Bilder aus meinem Atelier sowie Texte zur Poesie in erster Linie, aber auch meine Rezensionen zu Lyrikbänden anderer, die mir auffallen und besonders am Herzen liegen. Aquarell copyright„Lyrikliebe“ weiterlesen

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